Erste Erfahrung mit Persönlicher Assistenz

Samstag, 12. August 2017

Sich daran zu gewöhnen, dass eine Person nur für einen selbst da ist. Dass sie nur darauf wartet, bis ich etwas möchte oder brauche. Wenn ich nichts sage, passiert nichts. Wenn ich sage, dass ich spazieren gehen möchte, gehen wir spazieren.

Eine neue Erfahrung die mich Anfangs fast überforderte. In der Nacht "alleine" bleiben - lange habe ich darüber nachgedacht. Dann war es soweit - was heißt das jetzt, was kann passieren? Kommt die Assistentin wieder oder bin ich am nächsten Tag in der Früh alleine? Wird ein Gewitter aufziehen? Werden sich meine Muskeln dabei verkrampfen? Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf, aber es ging alles gut. Die Assistentin kam und die Nächte gingen gut vorüber.

Individuelle Dinge gestalten - auch das gehörte zu den ersten Erfahrungen. Eine Fernsehliste, damit ich trotz Sehbeeinträchtigung meine Programme beim Fernsehen finde. Übersichtlich und bunt gestaltet, so wie ich es eben für meine Behinderung brauche. Eine schöne, aber wie gesagt, ganz neue Erfahrung. Eine Person hat gänzlich Zeit für mich.

Sie können sich solche Erfahrungen nicht vorstellen, glauben nicht, dass so etwas geht, möchten es aber? Dann kommen Sie zu mir, ich erzähle Ihnen mehr und Genaueres darüber.